KRONACHER KUNSTVEREIN e.V.

Bücher 2017

12. Literarische Matinée am 22.10.Oktober 2017

 

 

 

Der 1.Vorsitzende des Kronacher Kunstvereins Karl J.Hurec lädt am Sonntag,22.10.2017 um 11.00 Uhr zur Literarischen Matinée in der Galerie des KKV ein.

 

Zur Vorstellung kommen die Bücher „Schuberts Winterreise“ des britischen Opernsängers Ian Bostridge und „Die Alternative oder Macht endlich Politik!“ des ehemaligen Münchner Oberbürgermeisters Christian Udo.

Diese beiden aktuellen Bücher werden von Peter und Ingrid Steinhäuser vorgestellt.

An alle an Literatur Interessierten ergeht herzliche Einladung; der Eintritt ist kostenlos.




Januar 2017

 

 

„Viva Warszawa: Polen für Fortgeschrittene“ von Steffen Möller,

vorgestellt von Peter Steinhäußer.


„Gäbe es Warschau nicht, wäre ich nicht so lange in Polen geblieben …“. Der Schauspieler, Entertainer und Kabarettist Steffen Möller lebt seit 1994 in Warschau. Er ist der bekannteste und beliebteste Deutsche in Polen und hat mit seinem neuesten Buch wieder einen Bestseller geschaffen. Dieses spannende und interessante Buch über Europas meist unterschätzter Hauptstadt ist eine Mischung aus Anekdoten, vergnüglichen kleinen Geschichten und einem Kultur- und Reiseführer. Steffen Möller wurde für sein Wirken um die deutsch-polnische Verständigung u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.




„Himmel-Herrgott-Sakrament: Auftreten statt austreten“ von Rainer Maria Schießler,

vorgestellt von Ingrid Steinhäußer. 


„Eine leere Kirche kann man nicht für voll nehmen“. Der überaus beliebte Münchner Stadtpfarrer schreibt offen in seinem Buch von der Notwendigkeit von Reformen und Veränderungen, die nicht von Kardinälen oder Bischöfen kommen sollten, sondern von den einzelnen Kirchengemeinden. Ungewöhnlich ehrlich und leidenschaftlich erzählt der Pfarrer, der zu Trauungen mit dem Motorrad vorfährt oder beim Oktoberfest bedient, von seiner Herkunft, seiner Glaubensprägung und der Leidenschaft für einen lebensbejahenden, christlichen Glauben.



 

Februar 2017




„Deutschland - Erinnerungen einer Nation“ von Neil MacGregor,

vorgestellt von Angela Degen-Madaus. 


Der internationale Bestseller nimmt In den Gesamtdarstellungen der Deutschen Geschichte den ersten Platz ein.

Der englische Autor Neil MacGregor, dessen „Geschichte der Welt in 100 Objekten“ ein historischer Bestseller geworden ist, nimmt den Leser in seinem neuen Buch mit auf eine Reise durch die deutsche Geschichte. Unterwegs lernt dieser Objekte aus rund 500 Jahren kennen, die von den - sehr unterschiedlichen - Erinnerungen einer Nation erzählen. Ob Gutenberg-Bibel oder Grimms Märchen, Eisernes Kreuz oder Bauhaus Design, Dürers Rhinozeros oder der VW-Käfer, die Krone Karls des Großen oder die Reichstagskuppel - dem Direktor (seit 2002) des Britischen Museums gelingt es, sie alle und ihre Geschichten zum Sprechen zu bringen in einem hinreißenden Buch über Deutschland, wie es noch nie eines gab.

„Stimmt vergnüglich und macht schlau“ berichtete der Stern nach dem Erscheinen dieses Buches, das überaus reich und ungewöhnlich raumfüllend bebildert ist. 

Neil MacGregor wurde 2015 mit dem Friedrich-Gundolf-Preis und dem deutschen Nationalpreis ausgezeichnet.



„Mit einem Schlag alles anders“ von Thomas Baier,

vorgestellt von Thomas Baier.


Aus seiner ganz persönlichen Sicht stellt der Türmer von Kronach sein Buch vor. Baier erlitt 2004 einen Schlaganfall und dokumentierte die schwierige Zeit danach in seinem 2015 erschienenen Buch. Thematisiert werden darin in der Phase seiner Genesung die Wegbegleiter wie Hoffnung, Verzweiflung, Veränderung der Lebensqualität, Fragen nach dem Sinn des Geschehenen und Aufbruchsstimmung.



 

März 2017



„Der König in seinem Exil“ von Arno Geiger,

vorgestellt von Peter Witton.


„Eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie. Die wertvollste Lektüre des Frühjahres (2011) …. Eine Liebeserklärung an den Vater, vor allem aber ein großes Stück Literatur über das, was das Leben zu jedem Zeitpunkt lebenswert macht … (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 4.2.11). 

Die Kritiker sind voll des Lobes über dieses Buch des vielfach preisgekrönten österreichischen Schriftstellers Arno Geiger. Er beschreibt darin anrührend, klar und feinfühlig, an vielen Stellen auch heiter die Geschichte einer Liebe zwischen  einem an Alzheimer erkrankten Vaters und seinem Sohn. Diese tiefen Gefühle kommen bei diesem jedoch erst am Ende des väterlichen Lebens zum Tragen.




„Plötzlich Gänsevater: Sieben Graugänse und die Entdeckung einer faszinierenden Welt“ von Michael Quetting,

vorgestellt von Krystyna Hurec-Diaczyszyn.


Die Beziehung zwischen Vater und Söhnen - nur ist der Autor Michael Quetting der „Vater“ von sieben frisch geschlüpften männlichen Gänsekindern, der seine „Söhne“ auf ihren Weg ins Leben begleitet. Michael Quetting ist Laborleiter und Pilot am Max-Planck-Institut in Radolfzell am Bodensee. 

Für ein wichtiges Forschungsprojekt soll er die Graugänse trainieren, damit sie ihm und seinem Ultraleichtflugzeug durch die Lüfte folgen.

Die Entwicklung und Abenteuer dieser Kinderbande mit ganz individuellen Eigenheiten erzählt der Autor liebevoll und mit Humor; dabei erhält der Leser wertvolle und wissenswerte Informationen über das Leben und die Verhaltensweisen von Graugänsen.



 

April 2017



„Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“
von Dr. Daniele Ganser,  

vorgestellt von Andrea Partheymüller-Gerber.



Der Autor, 1972 in Lugano geboren, spezialisierte sich auf Zeitgeschichte nach 1945 und internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und forscht zum «Peak Oil», dem globalen Kampf ums Erdöl, und dem so genannten «Krieg gegen den Terrorismus».

Das Buch ist klar und gut verständlich geschrieben, korrekt recherchiert; inhaltlich ist die Rede von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Aggression, Machtpolitik, Kriegsverbrechen. Das erklärte Ziel des Autors ist es, der Wahrheitsfindung und dem Allgemeinwohl zu dienen und den Frieden zu bewahren.




„Ismael“ von Daniel Quinn, 

vorgestellt von Hinrich Ruyter. 


„Ismael“ ist ein 1992 erschienener Roman des ehemaligen Trappistenmönchs Daniel Quinn. Dieses Werk stellt den ersten Teil einer Trilogie dar, gefolgt von The Story of B. (1996) und My Ishmael (1997, deutscher Titel Ismaels Geheimnis).

Der Roman, der eigentlich ein Gespräch zwischen Lehrer und Schüler ist, handelt von einem orientierungslosen jungen Mann, der auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage ist, wie er die Erde retten könne. Eines Morgens entdeckt er in der Zeitung eine Kleinanzeige, in der ein „Lehrer“ einen „Schüler mit dem ernsthaften Verlangen, die Welt zu retten“ sucht.

Der Lehrer ist, wie sich herausstellt, kein Mensch, sondern ein Gorilla mit dem Namen Ismael, der gelernt hat, mit Menschen per Telepathie zu kommunizieren. Der Schüler wird unterrichtet über die Mythen der Menschheit, insbesondere der biblischen Erzählungen vom Sündenfall und der Ermordung Abels, und deren Auswirkung auf die Moral und den Umgang mit der Erde. Ismael, der Lehrer, gibt seinem Schüler Hausaufgaben auf, die er bis zum nächsten Treffen durch eigene Erkenntnis lösen soll. Dies dient Ismael dazu, die Illusion des Schülers und der Menschheit, er sei das endgültige Lebewesen, die Spitze der Evolution, einstürzen zu lassen.




 

Juni 2017



„Der junge Stalin“ und „Kinder des Winters“  von Simon Sebag Montefiore, vorgestellt von Krystyna Hurec-Diaczyszyn.



Montefiore lehrt Geschichte an der Cambridge University, wo er in Philosophie promovierte.Dieser international bekannte Schriftsteller hat zahlreiche preisgekrönte Bestseller geschrieben, die mittlerweile in 45 Sprachen übersetzt wurden.„Der junge Stalin“, erschienen 2007, wurde mit dem Costa Biography Award, dem LA Times Book Prize for Biography, dem Le Grand Prix de la Biographie Politique sowie dem Bruno Kreisky-Preis für politische Literatur ausgezeichnet, „Die Kinder des Winters“, erschienen 2015, mit dem Political Novel of the Year Prize.

Wie konnte aus Stalin der brutale Herrscher werden, der in mehreren "Säuberungen" 15 Millionen Menschen ermorden ließ und durch sein brutales Vorgehen gegen die Kulaken, russische Großbauern, eine Hungersnot vom Zaun brach, an deren Ende acht Millionen Opfer standen? 

Können wir in Stalins Jugend Hinweise finden, die seine Verachtung gegen den Wert eines Menschenlebens verständlich machen können? 

Der Historiker Simon Sebag Montefiore hat zahllose unbekannte Dokumente zu Tage gefördert und erzählt die packende, bisher ungeschriebene Geschichte des jungen Josef Stalin und wie aus ihm der gefürchtete Diktator und Staatsmann wurde.


Während Russland in Moskau 1945 seinen Sieg über Deutschland feiert, ertönen Schüsse. Ein Junge und ein Mädchen liegen tot auf einer Brücke. Man findet heraus, dass es die Kinder hochrangiger Offiziere waren, und beide auf die angesehenste Eliteschule Moskaus gingen.

War es ein Unfall oder Mord?

Es beginnt eine schonungslose Ermittlung. Kinder zwischen sieben und achtzehn Jahre werden verhaftet, Familien werden auseinandergerissen.

Dieser spannende Roman beruht auf einer wahren Begebenheit.




 

Juli 2017


„Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus“ von Hanns-Jürgen Jakobs

vorgestellt von Andrea Partheymüller-Gerber.


Hans-Jürgen Jakobs, geboren 1956, ist Volkswirt und einer der renommierten Wirtschaftsjournalisten des Landes. Er arbeitete u.a. für den "Spiegel" und war Chef der Online-Ausgabe und der Wirtschaftsredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Seit 2013 ist er in verschiedenen Funktionen für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, bis 2015 war er Chefredakteur des "Handelsblatts". Zum Team für dieses Buch gehören neben Jakobs rund 30 Korrespondenten der bedeutendsten deutschen Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" sowie die Mitarbeiter des von Professor Bert Rürup geleiteten Handelsblatt Research Institute.

Die 200 mächtigsten Akteure des Weltfinanzwesens werden in diesem Buch im Porträt vorgestellt. Mit ihren Billionen schweren Fonds, zusammen mehr als 40 Billionen US-Dollar – das sind 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt oder fast das Dreifache der Wirtschaftsleistung der EU - dominieren sie längst die zentralen Felder der Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor. Doch wer sie wirklich sind und welche Ziele sie verfolgen, wusste bisher niemand.

„Mit „Wem gehört die Welt?“ hat er (Anm. der Autor) nicht nur eine spannende Frage gestellt, er hat in seinem großen Report dann auch kenntnisreiche und in ihrer zahlenträchtigen Detailschärfe auch äußerst beeindruckende und zugleich beängstigende Antworten geliefert.“ (Handelsblatt, Dietmar Neuerer)




Glückskind mit Vater“ von Christoph Hein, 

vorgestellt von Peter Steinhäußer.


Der Autor erzählt ironisch-humoristisch, anrührend, ohne Sentimentalität oder Sarkasmus über ein beispiellos-beispielhaftes Leben in mehr als sechzig Jahren deutscher Nachkriegsgeschichte.Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren und wuchs nach Kriegsende in Bad Düben bei Leipzig auf.Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle »Der fremde Freund / Drachenblut«. Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

Was verdankt ein von der Mutter »Glückskind« genannter Sohn dem Vater? Seit seiner Geburt im Jahr 1945 versucht die Hauptfigur des Romans, in der entstehenden DDR lebend, auf verschiedenste Art aus dem Schatten seines Vaters, eines am Kriegsende hingerichteten Kriegsverbrechers, zu treten.

Hein verweist schon eingangs in seinem Roman darauf, dass die Personen nicht frei erfunden sind und das Buch stark autobiographische Züge trägt.

„Ein großer deutscher Roman“, so Christian Ruß bei Spiegel Online, 7.3.2016.


September 2017

 

Die Würde des Menschen


Der Kronacher Kunstverein hatte zur 11. Literarischen Matinee eingeladen und konnte wieder einmal viele interessierte Zuhörer begrüßen. Der Vorsitzende des KKV, Karol J.Hurec,  wies in seinen einführenden Worten darauf hin, dass seit September Informationen zu Titel, Autoren und Buchvorstellern auf der Homepage des KKV zu finden seien - (www. kunstverein- kronach.de).


 

Evil - Das Böse


Dieser Roman des schwedischen Autors Jan Guillou wurde von Karol J.Hurec eindringlich vorgestellt. Jan Guillou, geboren 1944 in Södertälje, zählt nach Astrid Lindgren zu den bekanntesten und am meisten gelesenen zeitgenössischen Autoren Schwedens. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Polit-Thriller und historischen Romane bekannt. Viele seiner Romane wurden verfilmt, auch  “Evil”, dessen Verfilmung 2004 für den Oscar nominiert wurde.


“Du bist das personifizierte Böse und als solches musst du vernichtet werden!”

Diese Worte brüllt der Rektor dem 14-jährigen Erik entgegen, der bereits brutaler Anführer einer berüchtigten Jugendbande ist.

“Was ihm fehle, sei eine gehörige Tracht Prügel…” 

Doch - Erik wird fast täglich Gewalt von seinem grausamen und autoritären Vater entgegengebracht, der es genießt, seinen Sohn mit Schlägen zu quälen, zu demütigen und befriedigt darüber zu lächeln.  

Nach einem schwerwiegenden Vorkommnis scheint Eriks Zukunft zerstört, denn keine Schule will ihn nach seinem Rauswurf noch aufnehmen. Seine letzte Chance ist das Internat Stjärnsberg, das als Eliteschule gilt. Doch in Wahrheit wird sie von einer Clique sadistischer Primaner  beherrscht und - die Lehrer schauen weg.


Erik, der dort einen gewaltlosen Neuanfang wagen will, freundet sich mit dem sanften Pierre an. Doch allzu bald ist er gezwungen zu begreifen, dass in Stjärnsberg, dem Hort des Bösen, Gewalt herrscht, wie sie ihm nie zuvor begegnet ist, und es keine Rettung vor ihr zu geben scheint...


Der Autor Jan Guillou hat mit diesem stark autobiografisch geprägten Jugendroman in einer grandiosen, glasklaren Sprache einen genialen, beklemmenden und aufrüttelnden Roman mit einem grandiosen Ende über ein ernstes Thema verfasst, das die betroffen wirkenden Zuhörer zu etlichen Stellungnahmen veranlasste.





 

Das bedingungslose Grundeinkommen


Das bedingungslose Grundeinkommen stelle einen frei zu arbeiten, sich zu engagieren, initiativ zu werden. Es sei kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Einkommen - so die beiden Autoren Daniel Häni und Philip Kovce in ihrem Buch “Was fehlt, wenn alles das ist? Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt”, das fachkundig von Hinrich Ruyter vorgestellt wurde. 

Philip Kovce forscht am Basler “Philosophicum” und ist u.a. freier Autor für die “Zeit”, die “FAZ” und die “Süddeutsche Zeitung”.

Daniel Häni ist Unternehmer, Mitbegründer des Basler Kultur- und Kaffeehauses “unternehmen mitte” sowie Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative “Für ein bedingungsloses Grundeinkommen”. 

Die Volksinitiative fragte zweierlei, was auch zur Thematik des Buches wurde: “Was will ich eigentlich und was würde ich tun, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre?” Und: “Bin ich bereit, den anderen die Existenzgrundlage bedingungslos zu gewähren?”


 

Arbeit, Macht und Freiheit


In den drei Kapiteln Arbeit, Macht und Freiheit folgen die Autoren der zentralen Frage: “Was fehlt, wenn alles da ist?” Diese Frage stellt sich angesichts des Mangels im Überfluss, der Armut im Reichtum, der Leere in der Fülle.

Die Überlegungen der Autoren zum Thema Arbeit (“Was würden Sie tun, wenn alle anderen für Sie arbeiten?”) wurden anhand der beiden Lesebeispiele “Work-Life-Schizophrenie” und “Wer nicht arbeiten will, ist krank” vorgestellt.

Als weitere  Beispiele zum Thema Macht (“Wer bestimmt, wenn jeder selbst bestimmt”) wurden auf Wunsch der Zuhörer die Passagen “Emanzipation für alle” und “Was ist gerecht” vorgelesen.

Nach einem Ausblick auf den dritten Ansatzpunkt Freiheit  (“Wie frei sind wir, wenn wir niemanden mehr zwingen?”) mit dem Beitrag “Tanz der Freiheit” entspann sich eine rege Diskussion zwischen den Zuhörern und dem Referenten. Es ging hierbei u.a. um das Menschenbild jedes einzelnen, die Einnahmen des Staates, den Sozialstaat und seinen Verbindlichkeiten, Erziehung, Bildung, Freiheit und Freizeit. 


Dieses Buch ist nach Angabe der Autoren spielerisch entstanden, es ist “ ein Satz-Buch, das immer wieder die aphoristische Zuspitzung sucht, ein Absatz-Buch, das von Passage zu Passage Gedanken verdichtet, und ein Aufsatz-Buch, das kapitelweise Phänomene beleuchtet.”


kkv.khd